Mitglieder schenken dem Helmstedter Vorstandsteam erneut das Vertrauen

In der Führungsmannschaft des Helmstedtedter Lebenshilfe-Vereins stimmen die Zusammenarbeit und die Ergebnisse. Das bestätigten jetzt auch die Mitglieder, die bei der Jahresversammlung in der Kantine der Einrichtung an der Beendorfer Straße den Vorstand komplett wiederwählten. Axel Koßmann, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit der Lebenshlfe, leitete die Wahlen zum Vorstand. Die Zufriedenheit mit der Arbeit dieses Personenkreises wurde mit dem Ergebnis bei der Wiederwahl ohne Gegenstimmen zum Ausdruck.

Für weitere drei Jahre Gisela Förster Vorsitzende des Vereins mit den Vertretern Cornelia Kozik und Peter Habermann. Schriftführerin Ilona Junker und Schatzmeister Rainer Loos bleiben ebenfalls im Amt. Die Revisoren sind Barbara Karwacki und Christa Roßmann. Erster Gratulant mit Dankesworten für die erneute Bereitschaft zur Vereinsarbeit war der Geschäftsführer der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel gGmbH, Bernd Schauder. Die Anerkennung wurde auch mit Blumensträußen zum Ausdruck gebracht. Neu hinzu gekommen ist die Erweiterung des Gremiums durch Menschen mit Behinderungen mit jeweils drei Vertretern aus den Werkstätten WfbM und WIR. Alle sechs Mitglieder werden jetzt als Beisitzer dabei sein.

Aus den Tätigkeitsberichten der zurückliegenden Zeit ging hervor, dass neue Ideen Berücksichtigung fanden und weiter finden sollen und als Aufgabenziele zum Wohl der Gemeinschaft gesetzt werden. „In der Pandemie konnten leider viele Vorhaben nicht durchgeführt werden“, berichtete unter anderem die Vorsitzende mit Dank an die Betreuer in dieser schwierigen Zeit. So musste zum Beispiel die Feier zum 55-jährigen Bestehen am 29. November 2020 ausfallen.

Dennoch fand eine Studienreise mit Vorstands-Mitgliedern aus Helmstedt, Wolfenbüttel und Ostfalen nach Berlin statt. Besucht wurden die Tagesförderstätte der Lebenshilfe Berlin, der Bundesbeauftragte für Belange von Menschen mit Behinderung und die Gedenkstätte Berliner Mauer. „Bei Führungen mit dem Einsatz von unterstützter Kommunikation und in einfacher Sprache bekamen wir viele neue Erkenntnisse“, hieß es in der Reisegruppe.
Ein Tagesausflug der Helmstedter Lebenshilfe zum Windmühlenmuseum nach Gifhorn bereitete den Beschäftigten trotz Corona viel Freude und Abwechslung.

Geschäftsführer Bernd Schauder gab in seinem Jahresbericht Zahlen und Fakten für den Gesamtbetrieb bekannt. Die Einrichtung verfügt über 1400 Betreuungsplätze, hat 450 Angestellte und 23 Übungsleiter. In den Werkstätten arbeiten 606 Beschäftigte mit unterschiedlichen Einschränkungen. Die finanzielle Situation sei auskömmlich. Das Gesamtvermögen der gGmbH beträgt rund 51 Millionen, der Umsatz 27 Millionen Euro und für „alle Fälle“ gebe es auch eine kleine Rücklage.

DieVereinsausgaben in Helmstedt betragen 14300 Euro. Dank galt den treuen Spendern.
Auch über die Bauprojekte mit Erweiterungen und Veränderungen in Helmstedt wurde berichtet. Die Erweiterung des Kindergartens an der Wallbeckerstraße wird am 23. September offiziell vorgestellt. Die Werkstatt für Industriearbeit (WIR) bekommt an der Emmerstedter Straße eine neue Immobilie. Im Gebäude des Cafe Muck in Schöningen ist die obere Etage als Kita mit 12 Plätzen umgebaut und einen Anbau erhielt die Tagesstruktur. Ein Treff für Beschäftige im Rentenalter soll folgen.

Zum Bild: Nach erfolgreichen drei Jahren wurde der Vorstand der Lebenshilfe Helmstedt wiedergewählt: (von links) Peter Habermann, Geschäftführer Bernd Schauder, Rainer Loos, Cornelia Kozik, Nancy Kriependorf (Orga), Ilona Junker und Gisela Förster.