HelmFest rockte auch für die Lebenshilfe


Im August war Büddenstedt der Mittelpunkt für viele Heavy-Metal-Fans im Landkreis Helmstedt. Das erste HelmFest lockte über drei Tage mehr als 700 Besucher an. „Es war super anstrengend, hat sich aber gelohnt“, so Björn Sommerfeld vom Orgateam. „Während der Vorbereitungszeit haben uns ganz viele Leute unterstützt. Das war auch notwendig, weil die Auflagen riesig waren,“ ergänzte Rebecca Börner-Pach.


Sommerfeld und Börner-Pach waren und sind die Macher des HelmFestes. Allerdings hat es von der gemeinsamen Idee bis zur Umsetzung einige Zeit gedauert, weil Corona auch hier vieles verhindert hat. Beide betonten, dass Ihnen die Regionalität sehr wichtig war. Das sah man auch auf den Festival-Shirts und den Plakaten, wo der Elm und das Kraftwerk Buschhaus zu erkennen waren. Die Einwohner Büddenstedts zeigten sich gegenüber der Musik sowie den Besucherinnen und Besuchern sehr tolerant. „Es ist zwar nicht unsere Musik, aber endlich mal was los im Ort,“ so die vielfache Aussage. „Beschwerden gab es fast überhaupt nicht,“ so Björn Sommerfeld.
Ein großes Dankeschön ging seitens der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel jetzt an die Veranstalter. Für das HelmFest wurden in der Lebenshilfe-Werkstatt WIR in Helmstedt ganz besondere Nistkästen produziert. Neben dem Festivallogo waren auf beiden Seiten Hörner angebracht, die diese Nistkästen zu etwas Besonderem machten. Das sahen die Besucher ebenso und ersteigerten zu einem Anfangsgebot von 35 Euro diese außergewöhnlichen Vogelhäuser. Insgesamt kamen dabei 750 Euro zusammen, die jetzt von Björn Sommerfeld und Rebecca Börner-Pach an Einrichtungsleiter Markus Jacobi und die Gruppenleiter Thomas Darmer und Christoph Lehmann übergeben wurden.
„Im nächsten Jahr geht‘s weiter,“ versprach Rebecca Börner-Pach. Das HelmFest 2022 findet vom 11. bis 13. August statt. „Wir sind mitten in den Vorbereitungen und freuen uns über zahlreiche Besucher.“

Zum Bild: (von links): Markus Jacobi, Christoph Lehmann, Rebecca Börner-Pach, Björn Sommerfeld und Thomas Darmer.