Menschenkicker begeistert in Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. Sommer, Sonne, draußen sein. Ganz nach diesem Motto hat Stefanie Kollert, zuständige Sportfachkraft in den Werkstätten Wolfenbüttel, ein großes „Menschenkicker-Fußballturnier“ auf die Beine gestellt. Mit Unterstützung vieler fleißiger Hände kam bei strahlendem Sonnenschein „Stadionstimmung“ auf. Das lag zum einen an den tollen Spielen mit stets knappen Ergebnissen und zum anderen an der großartigen Unterstützung der vielen Fans.

Torjubel und La-Ola Welle wechselten sich ab. Trotz gefühlter 40 Grad im Schatten war die Stimmung auf und neben dem Platz super. Dazu trugen auch die vielen Helferinnen und Helfer bei, die für ausreichend kalte Getränke sorgten und bei kleineren Verletzungen mit Kühlpads und Pflaster bereitstanden. Das Grillteam verwöhnte die Spielerinnen und Spieler mit Grillfleisch und Bratwurst. Dafür an dieser Stelle schon einmal ein ganz großes Dankeschön an die Kolleginnen und Kollegen des Familienunterstützenden Dienstes, die Hausservicetruppe und die Gala unter Leitung von Mathias Bermig, die den Auf- und Abbau gewuppt haben.

Für die Spielleitung zeichneten Stefanie Kollert, Erika Rackwitz und Arne Zimmermann verantwortlich. Nach der Vor- und Hauptrunde wurden in zwei Endspielen die jeweiligen Gruppensieger ermittelt. Zur abschließenden Siegerehrung bekamen alle teilnehmenden Mannschaften Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen von Geschäftsführer Bernd Schauder überreicht.

Die Mannschaften bei der Siegerehrung

In Gruppe I gewann Wolfenbüttel II, vor Helmstedt und Wolfenbüttel mixed. Gruppe II wurde von der Mitarbeitermannschaft Wolfenbüttel gewonnen, gefolgt von Ostfalen und Wolfenbüttel I.

Erschöpft, aber glücklich ging ein aufregender Tag zu Ende. Alle waren sich einig: „Es war eine ganz tolle Aktion, die auf jeden Fall wiederholt werden sollte.“

Zum Bild: Die Mannschaften aus Wolfenbüttel und der Lebenshilfe Ostfalen treten im Menschenkicker gegeneinander an.

Dank Lebenshilfe-Stiftung: WIR Helmstedt besucht Protohaus in Braunschweig

Helmstedt. Das Team des Berufsbildungsbereiches der WIR Helmstedt hatte es sich zur Aufgabe gemacht, ein ganz besonderes Bildungsangebot für seine Teilnehmenden zu schaffen. Ziel war es, eine neue, andere Lernumgebung anzubieten, das Interesse und Verständnis für Technik zu fördern und die Möglichkeit zu geben, weitere Kompetenzen an sich zu entdecken und zu stärken.

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CDU-Landtagskandidat Bormann besuchte Werkstatt Fümmelse

Wolfenbüttel. Anlässlich der niedersächsischen Landtagswahl am 9. Oktober 2022 war der Kandidat des CDU-Kreisverbandes Wolfenbüttel, Holger Bormann, zu Gast in der Werkstatt in Fümmelse. Im Beisein des Vorsitzenden der Stadtratsfraktion, Andreas Meißler, konnten sich die Gäste von den vielfältigen Arbeitsangeboten der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel überzeugen. Bereichsleiter Joachim Kowol sowie Werkstattleiter Felix Grimme, begleiteten den Landtagskandidaten durch die Werkstatt. Dieser war sichtlich angetan über die hohe Qualität und Vielfalt der Arbeit. Wer erwartet in einer Werkstatt für Menschen mit einer Behinderung schon eine computergesteuerte Fräse zur Holzbearbeitung. Ebenfalls beeindruckt zeigte sich Bormann von den großen Industrie-Waschautomaten und der Heißmangel. Die Beschäftigten erklärten ihre Tätigkeiten und standen für Fragen zur Verfügung.

„Mir ist das Gebäude und Areal noch aus Zeiten der ehemaligen Tischlerei Ackmann bekannt. Wir waren damals mit der Jungen Union und dem CDU-Stadtverband mehrmals zu Gast“, so Holger Bormann.

Die Werkstatt im Ortsteil Fümmelse besteht seit 2005. Vorher war ein holzverarbeitender Betrieb in dem Gebäude. Dieser stand damals zum Verkauf. Die Lebenshilfe wurde von Anfang an sehr gut von der Dorfgemeinschaft aufgenommen. „Mittlerweile sind wir komplett inkludiert und nehmen an den unterschiedlichsten Veranstaltungen im Ort teil“, so Werkstattleiter Felix Grimme. In einer abschließenden Diskussionsrunde wurden aktuelle Themen in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung angesprochen. Dabei ging es unter anderem um die stetig steigende Dokumentationspflicht und die geringe Entlohnung in Werkstätten. Bormann versprach, diese wichtigen Anliegen in den zuständigen Gremien vorzubringen.

Zum Bild: Von links: Joachim Kowol, Holger Bormann, Felix Grimme, Andreas Meißler

WIR Gemeinsam – Leben in ständiger Angst

Jeder vierte Deutsche leidet im Laufe seines Lebens an einer psychischen Krankheit. In unserer Serie „Wenn das Leben Kopf steht“ stellt die Lebenshilfe Wolfenbüttel Menschen vor, die unvorbereitet durch psychische Erkrankungen mitten aus dem Leben gerissen werden. In der Werkstatt für Industriearbeit (WIR) der Lebenshilfe konnten sie nach einem langen Leidensweg neuen Mut fassen. „Der Mensch kann auch mit schwierigen körperlichen Leiden noch Großartiges vollbringen. Wenn aber die Psyche nicht mehr mitspielt, ist das vorbei“, verdeutlicht Psychologin Angelika Thiele. Die Lebenshilfe will für das wichtige Thema „Psychische Gesundheit“ sensibilisieren. „Damit die Menschen aufeinander acht geben – und mehr Verständnis für diese Krankheiten herrscht“, sagt Axel Koßmann von der Öffentlichkeitsarbeit der Lebenshilfe.

Wolfenbüttel. Wir Wer abends den Fernseher einschaltet, der könnte glauben, es gibt eine neue Volkskrankheit: Innere Unruhe. Im Werbeblock beschäftigt sich gefühlt jeder zweite Clip mit Stress, Konzentrationsproblemen und Schlafstörungen. Natürlich deutet nicht jede Unruhe auf eine ernste Störung hin. Nervosität vor einer Prüfung oder anderen wichtigen Lebenssituationen beispielsweise ist normal. Im Idealfall klingt sie schnell wieder ab. Und doch sind gerade schwere Verläufe bundesweit auf dem Vormarsch.

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Jahreshauptversammlung des Lebenshilfe-Vereins: Mehr politisches Engagement gewünscht

Wolfenbüttel. Als Joop van den Heuvel Ende 2017 den Posten des Vorsitzenden übernahm, wusste er schon, dass auf ihn viel Arbeit zukommt. „Das regelrechte Kämpfen um mehr Anerkennung der Lebenshilfe, um mehr Integrität und finanzielle Unterstützung wird nicht weniger.“ Das war am Ende des Treffens des Lebenshilfe-Vereins Wolfenbüttel ein zentrales Thema. Die Mitglieder waren in der Mensa an der Mascheroder Straße zur Jahresversammlung zusammengekommen.

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Endlich wieder Midsommer-Party in Fümmelse

Wolfenbüttel. Nach drei Jahren coronabedingter Pause, konnten die Fümmelser Bürgerinnen und Bürger am 25.Juni 2022 endlich wieder ihre beliebte Midsommernacht feiern. Das Organisationsteam um Ingrid Homeister hatte wieder so einiges auf die Beine gestellt. Mit Unterstützung der Lebenshilfe wurde in und vor der Scheune der Familie Lörcher eine Hüpfburg für die Kids, Getränke- und Essenangebote, Festzeltgarnituren und ganz viel Deko aufgebaut.

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