Sommerfest im Sonnenschein: Die Lebenshilfe Helmstedt feiert

Helmstedt. Das war eine runde Sache am Samstag an der Beendorfer Straße: Zum Sommerfest der Lebenshilfe Helmstedt kamen hunderte Besucher – sie genossen neben dem schönen Wetter das ambitionierte Programm im Garten rund um das Werkstattgebäude. „Das Wetter ist ein Geschenk“, urteilte Gisela Förster, die Vorsitzende des Lebenshilfe-Vereins Helmstedt. „Und das Programm enthält ganz viele Höhepunkte, auf die ich mich freue.“

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Neue Rechtslage für Geflüchtete aus der Ukraine vergisst Menschen mit Behinderung

Berlin. Die Vereine Handicap International e.V., Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB), Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm), Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V. – CBP, Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. und Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. kritisieren die neuen Regelungen der Bundesregierung für den Leistungszugang geflüchteter Menschen aus der Ukraine. Sie befürchten, dass der Zugang zu Leistungen für Geflüchtete mit Behinderung aus der Ukraine künftig schwierig bleibt.

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„Team mit Herz“ richtet Wohnung für zwölf Ukraine-Geflüchtete ein

Helmstedt. In ganz Deutschland haben sich Menschen auf unterschiedlichste Weise an der Hilfe für Geflüchtete aus den Kriegsgebieten in der Ukraine beteiligt. So auch die Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel. Aus einer derzeit ungenutzten Wohnung am Batteriewall in Helmstedt wurde mit großem Engagement von Mitarbeitenden und Beschäftigten der Lebenshilfe eine Unterkunft für Geflüchtete eingerichtet.

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Julia Henke zeichnet barrierefrei für die Lebenshilfe

Wolfenbüttel / Helmstedt. Mit Kerstin Rüster von der Lebenshilfe in Helmstedt und der Illustratorin Julia Henke aus Wolfenbüttel hat sich ein ideales Team im Bereich der unterstützten Kommunikation gefunden. Nach der inklusiven Eiskarte und dem erfolgreichen Jahrbuch voller barrierearmer Spiel- und Freizeitaktivitäten veröffentlichten die beiden in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie in Wolfsburg (ZEUS) nun ein Büchlein, um Kinder mit Behinderung auf einen Arztbesuch vorzubereiten.

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Pandemie-Blues Ade – Die Kraftzwerge rocken wieder!

Helmstedt. Vieles hat sich in zwei Jahren Pandemie geändert – die Kraftzwerge nicht. Mit Elan und großer Vorfreude auf neue Auftritte, mit temperamentvollen Rock-Coversongs und bisweilen humorvollen Eigenkompositionen hat die seit 16 Jahren bestehende Band zurück ins ehemalige Café Muck gefunden. Wie so vieles ist der Treffpunkt im Laufe der Pandemie unter die Räder geraten. Doch davon lassen sich Kraftzwerge nicht aufhalten.

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Folge 3: WIR Gemeinsam – Depressionen rauben alle Kräfte

Jeder vierte Deutsche leidet im Laufe seines Lebens an einer psychischen Krankheit. In unserer Serie „Wenn das Leben Kopf steht“ stellt die Lebenshilfe Wolfenbüttel Menschen vor, die unvorbereitet durch psychische Erkrankungen mitten aus dem Leben gerissen werden. In der Werkstatt für Industriearbeit (WIR) der Lebenshilfe konnten sie nach einem langen Leidensweg neuen Mut fassen. „Der Mensch kann auch mit schwierigen körperlichen Leiden noch Großartiges vollbringen. Wenn aber die Psyche nicht mehr mitspielt, ist das vorbei“, verdeutlicht Psychologin Angelika Thiele. Die Lebenshilfe will für das wichtige Thema „Psychische Gesundheit“ sensibilisieren. „Damit die Menschen aufeinander acht geben – und mehr Verständnis für diese Krankheiten herrscht“, sagt Axel Koßmann von der Öffentlichkeitsarbeit der Lebenshilfe.

Wolfenbüttel. Depressionen gehören zu den häufigsten und am meisten unterschätzten psychischen Erkrankungen. Der deutschen Depressionshilfe zufolge,
waren in Deutschland im Jahr 2016 rund 5,3 Millionen Menschen davon betroffen. Depressionen sind häufig die Folge von Stress und traumatischen Ereignissen, wie bei Christine Nolte. Die 60-Jährige arbeitet in der Werkstatt für Industriearbeit (WIR) in Wolfenbüttel und zeigt mit Stolz ihre Arbeiten in der Näherei. Die gelernte Bürokauffrau gab ihren Job für die Pflege ihres kranken Mannes auf. Mit seinem
Tod nach fünf Jahren häuslicher Pflege nahm ihr langer Leidensweg gerade erst seinen Anfang.

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